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Natura 2000 Gebiete

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1992 wurde in Rio de Janeiro auf der Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung die Biodiversitätskonvention verabschiedet, in der sich 170 Staaten verpflichteten, Maßnahmen zur Erhaltung der biologischen Vielfalt (Biodiversität), umzusetzen.

Ziel des europäischen Beitrags zur Biodiversitätskonvention ist der Aufbau eines zusammenhängenden ökologischen Netzes von Schutzgebieten, das den Namen NATURA 2000 trägt. Bestandteile des NATURA 2000 Netzes sind die FFH- und Vogelschutzgebiete.

In Bremen sind große Teile des Feuchtwiesenringes und somit der bestehenden Naturschutz- und Landschaftsschutzgebiete als Schutzgebiete bei der Europäischen Union gemeldet worden. Insgesamt handelt es sich um acht Vogelschutz- und 15 FFH-Gebiete mit einer Flächengröße von insgesamt 8500 ha, was 21 Prozent der Fläche des Bundeslandes Bremen entspricht.

Zur Bewahrung und Entwicklung der NATURA 2000-Gebiete sind Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege erforderlich. Dieses Aufgabenfeld wird von der Naturschutzbehörde beim Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa wahrgenommen.